Praxis für Physiotherapie Steffanie Smith

Smith´s Lexikothek - Physiotherapie von A-Z (R)

 

An dieser Stelle möchten wir Ihnen etwas Wissen rund um das Thema Physiotherapie und Krankengymnastik vermitteln. Informieren Sie sich über Fachbegriffe der Physiotherapie, spezielle Therapiemöglichkeiten sowie über Erkrankungen und deren Ursachen. Unsere langjährige Erfahrung im Dienste Ihrer Gesundheit.



Die ganze Welt der Physiotherapie

 

Hier finden Sie die wesentlichen Erkrankungen, deren Ursachen und Therapiemöglichkeiten alphabetisch sortiert. Neben wissenschaftlichen Ansätzen ist unser langjährige Erfahrung im Umgang mit den Patienten in dieses Werk eingeflossen. Diese Lexikothek soll eine Auswahl der wesentlichen Begriffe darstellen und erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

                                                                                                               Dr. Smith, Ihr Physioexperte

 

Nutzungshinweise:

 

Die Einträge/ Erkrankungen sind von A bis Z sortiert. Für einige Krankheitsformen sind mehrere Bezeichnungen bekannt. Sie finden entsprechende Kreuzverweise in den Texten sowie Synonyme und lateinische Bezeichnungen. Falls Sie nicht sofort fündig werden, schauen Sie bitte unter anderen Buchstaben/ Bezeichnungen einmal nach.

 

Am Ende der Beschreibung einer Krankheit folgen Ratschläge für physiotherapeutische Maßnahmen.

Hierbei handelt es sich um Vorschläge und Beispiele aus der physiotherapeutischen Praxis. Die Auswahl wurde gewissenhaft und und sorgfältig durchgeführt, erhebt aber keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Trotz größter Sorgfalt können sich Fehler einschleichen. Eine Haftung für die Nutzung und der Inhalte ist deshalb ausgeschlossen.

 

Diese Lexikothek wird ständig überarbeitet und erweitert...

                                                                                                                                              

 

 


 


 

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A

 

 

Apoplex  >> Schlaganfall

(Gehirnschlag, zerebraler Insult, apoplektischer Insult, Apoplexia cerebri, Ictus apoplecticus)

 

 

Arthrose (Arthrosis deformans)

 

bezeichnet einen "Gelenkverschleiß", der das altersübliche Maß übersteigt. Ursächlich werden ein Übermaß an Belastung (etwa erhöhtes Körpergewicht), angeborene oder traumatische Ursachen wie Fehlstellungen der Gelenke oder auch knöcherne Deformierung durch Knochenerkrankungen wie Osteoporose gesehen. Die Arthrose kann ebenfalls als Folge einer anderen Erkrankung, beispielsweise einer Gelenkentzündung (Arthritis) entstehen (sekundäre Arthrose) oder mit überlastungsbedingter Ergussbildung (sekundäre Entzündungsreaktion) einhergehen (aktivierte Arthrose).

 

Grundsätzlich verfolgt die Therapie der Arthrose zwei Ziele, nämlich Schmerzfreiheit unter üblicher Belastung und die Verhinderung mechanischer Einschränkungen oder Veränderungen eines Gelenkes.


physiotherapeutische Maßnahmen bei Arthrose

 

Aus den Bereichen physikalische Therapie und Orthopädietechnik werden Physiotherapie (Mobilisierung, Muskelkräftigung, Dehngymnastik und Koordinationsschulung), Wärmetherapie, Hydro- und Balneotherapie, Elektrotherapie, sowie Gehstock beziehungsweise Unterarmgehstützen, Pufferabsätze, Keilkissen, Sitzerhöhungen, Arthrodesenstuhl, Entlastungsorthesen und Bandagen empfohlen.

 

 

B


Bandscheibenvorfall  >> Ischialgie

 

(lat. Prolapsus nuclei pulposi, Discushernie, Discusprolaps, auch Bandscheibenprolaps, BSP)

 

Bechterev, Morbus Bechterev

(Spondylitis ankylosans)

 

Eine chronisch entzündliche rheumatische Erkrankung mit Schmerzen und Versteifung von Gelenken. Synonyme sind Bechterewsche Krankheit (nach Wladimir Michailowitsch Bechterew) oder Bechterew-Strümpell-Marie-Krankheit, ankylosierende Spondylitis, rheumatoide Spondylitis und Spondylarthritis ankylopoetica; der Morbus ist die lateinische (medizinische) Bezeichnung für Krankheit. Morbus Bechterew gehört zur Gruppe der Erkrankungen der Wirbelsäulengelenke (Spondylarthropathien) und betrifft vorwiegend die Lenden- und Brustwirbelsäule und die Kreuz-Darmbeingelenke. Außerdem kann es auch zu Entzündungen der Regenbogenhaut des Auges und selten auch anderer Organe kommen.


physiotherapeutische Maßnahmen bei Morbus Bechterev

 

Beim Morbus Bechterew ist es sehr wichtig, sich regelmäßig zu bewegen und systematisch Krankengymnastik und Dehnübungen wie Yoga und Pilates als Erweiterung zur Bechterew-Gymnastik durchzuführen, um die Gelenke beweglich zu halten und eine Hyperkyphose zu vermeiden. Dies kann für die Betroffenen jedoch oft sehr schmerzhaft sein. Damit kann die Beweglichkeit des Körpers oft ausreichend erhalten werden.

 

 

C

 

Chronisches Schmerzsyndrom

(Chronischer Schmerz, Dauerschmerz, Schmerzzustände)

 

Ein chronisches Schmerzsyndrom bzw. eine chronische Schmerzkrankheit entsteht, wenn Schmerz seine eigentliche Funktion als Warn- und Leithinweis verliert und einen selbständigen Krankheitswert erhält. Im alltäglichen Sprachgebrauch wird dabei verkürzt von chronischen Schmerzen gesprochen.

Unter Berücksichtigung der zeitlichen Dimension ist davon auszugehen, dass ein chronisches Schmerzsyndrom entsteht, wenn Schmerzen länger als sechs Monate (heute eher: länger als 3 bis 6 Monate) bestehen. Alternativ wird chronischer Schmerz gelegentlich ohne konkreten Zeitrahmen definiert als Schmerz, der über die zu erwartende Zeitdauer zur Heilung anhält.

Chronische Schmerzen führen in der Regel zu einer Erniedrigung der Schmerzschwelle sowie zwangsläufig zu psychopathologischen Veränderungen und einer Belastung des persönlichen sozialen Umfelds.

 

physiotherapeutische Maßnahmen bei chronischen Schmerzen

 

Grundsätzlich haben Schmerzen einen Grund. Eine falsche Diagnose wird zu keiner sinnvollen Therapie führen. Ist die Ursache für den Schmerz eindeutig geklärt, kann gemeinsam mit dem Patienten eine individuelle und wirkungsvolle Therapie erarbeitet werden.

 

Ist die Schmerzursache im Bereich einer Arthrose, einer Gelenksdeformierung oder einer irreversiblen Schädigung zu finden, sollte über eine operative Korrektur der Schädigung (ggf. eines Implantates) nachgedacht werden. Die Physiotherapie kann sinnvoll zur Vorbereitung der OP genutzt werden (Kräftigung der Muskulatur sowie Dehnung schmerzbedingt verkürzter Muskeln. Im Anschluss an die OP kann durch Krankengymnastik der Heilungsverlauf deutlich verkürzt und verbessert werden.

 

 

D

 

 

Dorsalgie  >> Rückenschmerzen

 

Dysplasie der Hüfte  >> Hüftdysplasie

 

 

 

E

 

Enzephalitis

(Gehirnentzündung, Hirnhautentzündung)

 

Fast immer ist eine Gehirnentzündung die Folge von Virusinfektionen, wie etwa Tollwut, Japanische Enzephalitis, Grippe, Masern, Röteln, Mumps und die durch Zecken übertragenen Enzephalitiden („Tick-borne encephalitis“) wie die Frühsommer-Meningoenzephalitis. Auch verschiedene Herpesviren wie Herpes-simplex-Viren oder das Varizella-Zoster-Virus können eine Enzephalitis verursachen (Herpes-simplex-Enzephalitis). Eine neue Erregergruppe stellen die Prionen dar, die für die übertragbaren spongiformen Enzephalopathien verantwortlich sind.

Als bakterielle Erreger kommen beispielsweise die der Listeriose, des Typhus, der Syphilis oder der Borreliose in Betracht. Parasitär bedingte Enzephalitiden werden durch Protozoen oder Würmer verursacht. Einige wenige Pilze können eine mykotische Enzephalitis auslösen, z. B. im Rahmen einer Kryptokokkose. Schließlich können Autoimmunerkrankungen und paraneoplastische Erkrankungen zu Gehirnentzündungen führen.

 

Säuglinge und sehr alte Menschen sind stärker gefährdet, eine Enzephalitis zu bekommen.

 Sind auch die Hirnhäute mit betroffen, spricht man von einer Meningoenzephalitis. Bei Beteiligung des Rückenmarks spricht man von einer Enzephalomyelitis.

 

Je nach Schwere und Lokalisation der Erkrankung reichen die Beschwerden von Fieber, Kopfschmerzen und Abgeschlagenheit bis zu Lähmungen, Sehstörungen mit Doppelbildsehen, Krämpfen, Bewusstlosigkeit und Wahrnehmungs- und Orientierungsstörungen.

 

physiotherapeutische Maßnahmen bei chronischen Schmerzen

 

Die Physsiotherapie ist hier aufgrund der Ursachen dieses Krankheitsbildes als symptomatische Therapie anzusehen. Ziel ist es, die Beschwerden zu lindern und den Heilungsverlauf positiv zu beeinflussen. Insbesondere gilt der Augenmerk der Krankengymnastik den Lähmungen und den Gleichgewichtsstörungen.

 

 

 

 

F

 

Fraktur

(Knochenbruch)

 

Ein Knochenbruch oder Fraktur (lat. frangere: „brechen“) ist eine Unterbrechung der Kontinuität eines Knochens unter Bildung zweier oder mehrerer Bruchstücke (Fragmente) mit oder ohne Verschiebung.

 

 

physiotherapeutische Maßnahmen bei Frakturen

 

Die Rehabilitation eines Frakturverletzten beginnt nicht etwa erst nach Abschluss der Knochenbruchheilung, sondern bereits direkt nach Erzielung einer geeigneten Retention. Die Frühmobilisierung des Verletzten ist essentieller Bestandteil der Rehabilitation um Folgeschäden gerade auch an den benachbarten Gelenken zu vermeiden. Sollte Bettruhe aufgrund der Verletzung oder anderer Faktoren (innere Erkrankungen, Begleitverletzungen wie Schädelhirntrauma u. Ä.) erforderlich sein, so sollte die Beweglichkeit der Extremitäten durch intensive krankengymnastische Bewegungsübungen im Bett erhalten werden.

 

 

Mobile Verletzte werden angehalten, alle nicht ruhiggestellten Gelenke so normal wie möglich zu nutzen. Die ruhiggestellte Extremität wird mittels isometrischem Muskeltraining behandelt, um einer Atrophie vorzubeugen und nach Beendigung der Ruhigstellung rasch zum normalen Kraftniveau zurück zu gelangen. Bei Frakturen der unteren Extremitäten muss möglichst rasch das Gehen an Unterarmgehstützen erlernt werden, bei schwächeren Patienten ist dazu auch Krafttraining (nach dem Prinzip der medizinischen Trainingstherapie (MTT)) erforderlich.

 

 

G

 

Gelenkverschleiß  >> Arthrose

 

 

 

H

 

Hexenschuss  >> Ischialgie

 

 

Hüftdysplasie

(Hüftgelenkdysplasie, hip dysplasia, CDH, DHH)

 

 

ist eine Sammelbezeichnung für angeborene oder erworbene Fehlstellungen und Störungen der Verknöcherung (Ossifikation) des Hüftgelenks beim Neugeborenen. Die Hüftdysplasie kann dabei alleinstehend oder zusammen mit anderen angeborenen Fehlbildungen vorkommen. Die alleinstehende Hüftdysplasie ist erheblich häufiger anzutreffen und findet sich weitaus häufiger bei Mädchen als bei Jungen. Es werden mehrere Faktoren als begünstigend oder teilweise verursachend angesehen: ein Faktor ist die Beckenendlage. Die Symptome der Hüftgelenksdysplasie sind zunächst Seitenungleichheit der Pofalten und Bewegungseinschränkungen der betroffenen Hüfte beim Strampeln. Ohne Behandlung kommt es bei schweren Formen zu bleibenden Schäden des Hüftgelenks mit Hinken, Gangstörungen und Schmerzen. Endzustand schwerer Formen ist die Hüftgelenksarthrose. Leichtere Formen weisen keine Schmerzen auf. Das Vorliegen einer Hüftgelenksdysplasie wird durch Einsatz vor allem der Sonographie, in selteneren Fällen des Röntgens und der Kernspin- oder Computertomographie gesichert. Die Behandlung erfolgt in den meisten Fällen ohne Operation durch Einsatz breiter Windeln und Wickeln oder Spreizhosen. Auch eine Ruhigstellung durch Spreizgips kann erforderlich sein. Die Notwendigkeit eines operativen Eingriffs besteht nur selten. Die Prognose der Hüftdysplasie ist seit Einführung des sonographischen Screenings im Neugeborenenalter erheblich verbessert worden.

 

physiotherapeutische Maßnahmen bei Hüftdysplasie

 

Früher wurde oft zur Operation geraten. Man nahm an, der Entwicklung von Arthrosen entgegenwirken zu können. Inzwischen weiß man, dass längst nicht alle Hüften, die von diesem idealen Winkel abweichen, auch tatsächlich früher arthrotisch werden. Die Indikation zur Korrekturosteotomie wird wesentlich restriktiver gehandhabt, zumal die Ergebnisse des Hüftgelenkersatzes immer besser werden.

 

Im Laufe des Wachstums können verschiedene physiotherapeutische Maßnahmen die Beweglichkeit fördern sowie dem Schmerzempfinden entgegenwirken. Ein früher Einsatz der Krankengymnastik ist ratsam.

 

 

 

HWS-Syndrom  >> Zervikalsyndrom

 

 

 

-I-

 

 

Impingement

(Impingement-Syndrom)

 

 

Als Impingement-Syndrom (engl. „Zusammenstoß“) bezeichnet man in der Orthopädie und Unfallchirurgie eine Funktionsbeeinträchtigung der Gelenkbeweglichkeit. Es entsteht zumeist durch Degeneration oder Einklemmung von Kapsel- oder Sehnenmaterial.

Der Begriff wird vorwiegend für die Schulter verwendet. Degeneration oder Verletzung der Rotatorenmanschette sind hier die häufigste Ursache. Betroffene Patienten können, aufgrund der zunehmenden Einklemmung der Supraspinatussehne, den Arm kaum noch über Schulterhöhe heben. Das eigentliche Impingement entsteht subacromial, also unterhalb des Schultereckgelenkes, weshalb hier von Subacromialsyndrom (kurz: SAS) gesprochen wird.

Der Begriff wird aber auch bei anderen Gelenken, insbesondere dem Hüftgelenk, benutzt. Bei der Hüfte handelt es sich in der Regel um ein femoro-acetabuläres Impingement, das durch unvollständige Kongruenz von Hüftkopf (Caput femoris) und Hüftpfanne (Acetabulum) zustande kommt. Man unterscheidet bei der Hüfte das Beißzangen- oder Pincer-Impingement sowie das Nockenwellen- oder Cam-Impingement. Ersteres geht von der Gelenkspfanne aus und betrifft vor allem Frauen. Letzterem liegt ein zu großer Hüftkopf zugrunde und tritt häufiger bei Männern auf.

 

 

 

physiotherapeutische Maßnahmen bei Impingement

 

 

Im Vordergrund der Behandlung des Impingementsyndrom, sollte die konservative Therapie stehen. Kurzfristig kann die Beweglichkeit, durch Applikation von Lokalanästhetika in den subacromialen Raum und dem Einsatz von systemisch wirksamen oralen Antiphlogistika wiederhergestellt werden. Für den langfristigen Therapieerfolg sind jedoch begleitende physikalische Maßnahmen von großer Bedeutung. Beim Impingementsyndrom haben Kältebehandlung im Akutstadium und Wärmeanwendungen bei chronischen Verläufen eine gute Wirkung gezeigt. Führen nach Erlangung der Schmerzfreiheit manuelle Therapie mit passiven und aktiven Kräftigungsübungen über Monate hinweg nicht zum gewünschten Erfolg, bleibt als Alternative nur noch die operative Versorgung des Impingementsyndroms.

 

 

Infantile Entwicklungsstörung

>> KISS-Syndrom

 

 

Ischialgie

(Ischiassyndorm, Lumboischialgie, Lumbago, Lumbalgie, Hexenschuss, Kreuzschmerzen)

 

 Die Ischialgie (oder Ischiassyndrom) bezeichnet Schmerzen in einem Teil des Versorgungsgebietes des Nervus ischiadicus, streng genommen handelt es sich aber um das Areal einer lumbalen Nervenwurzel (fast immer L5 oder S1, wobei L5 den fünften und letzten Lumbal- oder Lendenwirbel und S1 den darunterliegenden Sakral- oder Kreuzbeinwirbel bezeichnet).

Diese wird meist durch Kompression der Nervenwurzel zum Beispiel durch komplettes Heraustreten (Prolaps) von Bandscheibengewebe (Bandscheibenvorfall) bei fortschreitender Zermürbung (Degeneration) der Bandscheibe verursacht. Auch knöcherne Ausziehungen an den Wirbelkörpern (Spondylophyten) in Folge einer Osteochondrose können die Nervenwurzeln irritieren und so zur Ischialgie führen. Ebenso können das Piriformis-Syndrom, aber auch raumgreifende Tumore oder Herpes Zoster entlang der Nervenbahnen zu ähnlicher Symptomatik führen.

 

Lumbago, der landläufige „Hexenschuss“, ist dagegen ein reiner Rückenschmerz ohne Ausstrahlung in die Beine. Eine Kombination aus Lumbago und Ischialgie wird als Lumboischialgie bezeichnet.

 

physiotherapeutische Maßnahmen bei Ischialgie

 

Aufdehnung der unteren Rückenmuskulatur (falls möglich), Entlastung der Nervenwurzel durch Schlingentischtherapie, Stabilisierung und Kräftigung der Bauch- und Rückenmuskulatur. Reduktion des Schmerzes durch erlernbarer Entlastungspositionen (Vermeidung einer Fehl- oder Schonhaltung).

 

 

 

K

 

Kiefergelenksfehlfunktion

(Kiefergelenkssyndrom, Kraniomandibuläre Dysfunktion, CMD)

 

Kraniomandibuläre Dysfunktion (Craniomandibuläre Dysfunktion, CMD) ist ein Überbegriff für strukturelle, funktionelle, biochemische und psychische Fehlregulationen der Muskel- oder Gelenkfunktion der Kiefergelenke. Diese Fehlregulationen können schmerzhaft sein. Die Deutsche Gesellschaft für Funktionsdiagnostik und Therapie definiert CMD als Sammelbegriff für eine Reihe klinischer Symptome der Kaumuskulatur und/oder des Kiefergelenks sowie der dazugehörenden Strukturen im Mund- und Kopfbereich. Entsprechend hat die Bezeichnung mehr den Charakter eines Befundes und sollte in die Diagnosen Okklusopathie, Myopathie und Arthopathie spezifiziert werden.Im engeren Sinne handelt es sich dabei um Schmerzen der Kaumuskulatur („myofaszialer Schmerz“), Verlagerungen der Knorpelscheibe im Kiefergelenk („Diskusverlagerung“) und entzündliche oder degenerative Veränderungen des Kiefergelenks („Arthralgie, Arthritis und Arthrose“).

 

Eine Vielzahl von Symptomen kann die Diagnose schwierig machen. Häufig schmerzen die Kiefermuskulatur oder die Kiefergelenke beim Kauen. Andere Symptome können sein:

  • Eingeschränkte Kieferöffnung
  • Knacken oder Reiben der Kiefergelenke beim Öffnen oder Schließen der Kiefer
  • Ausstrahlende Schmerzen in Mund, Gesicht, Kopf-, Nacken, Schulter oder Rücken, Hals-Wirbelsäulen-Schulterprobleme, eingeschränkte Kopfdrehung, Kopfschmerzen
  • Plötzlich auftretende Probleme mit der Passung der Zähne aufeinander.
  • Es können aber auch unangenehme Ohrenschmerzen ein Symptom sein.
  • Tinnitus
  • Schwindel
  • Schluckbeschwerden
  • Augen/Seheinschränkung
  • einschlafende Hände

physiotherapeutische Maßnahmen bei CMD

 

Grundgedanke bei der Behandlung von CMD ist eine schonende und reversible Vorgehensweise. Dabei werden wissenschaftlich anerkannte Therapiekonzepte je nach Schweregrad eingesetzt und individuell auf den Patienten abgestimmt.

 

Die manuelle Therapie kann muskuläre Verspannungen reduzieren und Gelenkfehlstellungen bzw. -funktionsstörungen behandeln. Eine zahnärztliche Begleitung ist unabdingbar!

 

 

KISS-Syndrom

(Kopfgelenk-induzierte Symmetrie-Störung)

 

Die Existenz eines KiSS-Syndroms im Sinne eines Krankheitsbildes, das klinisch vor allem zu Störungen der Körperhaltung im Säuglings- und Kleinkindalter führen soll oder für eine Reihe von Verhaltensstörungen verantwortlich sein soll, ist nicht bewiesen. Während manche Alternativmediziner vielfach KiSS diagnostizieren und manuelle Therapie empfehlen, erkennt die evidenzbasierte Medizin die Diagnose nicht an, da die pathophysiologische Vorstellung nicht nachweisbar ist und wissenschaftliche Untersuchungen zu den empfohlenen Therapiemethoden bisher nicht vorgelegt wurden.

 

physiotherapeutische Maßnahmen bei KISS-Syndrom

 

In randomisierten Studien, die es zu diesem Themengebiet nur sehr vereinzelt gibt, konnte für die Manualtherapie keine überlegene Wirksamkeit nachgewiesen werden.Trotzdem werden von den Alternativmedizinern alternativmedizinische Behandlungstechniken wie z. B. die Manualtherapie,  Osteopathie, Cranio-Sacral-Therapie oder auch Atlas-Therapie empfohlen. In Deutschland wird die Behandlung des KiSS-Syndroms in aller Regel nicht von den Krankenkassen übernommen.

 

 

Knochenbruch  >> Fraktur

 

 

 

L

 

Lumbago >> Ischialgie

(Lumbalgie, Lumboischialgie, Rückenschmerzen, Kreuzschmerzen)

 

 

 

 

 

 

M

 

Myofasziales Schmerzsyndrom >> Chronisches Schmerzsyndrom

(lokale Schmerzzustände)

 

Das myofasziale Schmerzsyndrom ist ein Krankheitsbild, das durch Schmerzen im Bewegungsapparat gekennzeichnet ist, welche nicht von Gelenken, Periost, Muskelerkrankungen oder anderen neurologischen Erkrankungen ausgehen. Im Gegensatz zur Fibromyalgie liegt beim MSS stets ein lokal begrenzter Schmerzzustand vor. Ursache für das myofasziale Schmerzsyndrom ist ein überempfindlicher Herd in einem Muskel, der als Triggerpunkt bezeichnet wird. Er entsteht durch Überlastung eines Muskels, die zu einer anhaltenden Kontraktion einzelner Sarkomere führt.

 

physiotherapeutische Maßnahmen beim Myofaszialen Schmerzsyndrom

 

Die Behandlung erfolgt vor allem durch Physiotherapie (Triggerpunkttherapie, Massage). Wärmeanwendungen, wie z.B. Rotlicht, Fango oder ein Körnerkissen, können im Anschluss zur eigentlichen Therapie durch die Anregung des Stoffwechsels ebenfalls einen positiven Einfluss haben.

 

 

 P

 

Periphere arterielle Verschlusskrankheit   >> Schaufensterkrankheit

(pAVK)

 

 

 

R

 

Rückenschmerzen

 

(Dorsalgie)

 

Wer kennt das nicht, gleich nach dem Aufwachen ein Gefühl, als wäre man von einer Straßenwalze überfahren worden ist. Alles schmerzt und beim Aufstehen zusätzlich der Rücken. Klopfende, pochende oder auch reißende Schmerzen, teilweise ein Gefühl wie Feuer. Ob im oberen, im mittleren und unteren Rückenbereich. Das Schmerzempfinden und die Ursachen können recht vielfältig sein. Ob nun eine Funktionsstörung oder eine echte Erkrankung (z. B. Deformierung) vorliegt, sollte rasch abgeklärt werden. Ansätze ergeben sich häufig schon aus der Lebenssituation der letzten 48 Stunden sowie den Arbeitsplatzbedingungen, der Freizeitgestaltung, oder auch der familiären und der häuslichen Lebenssituationen.

 

Allgemeine Statistik

  • 25 Millionen Deutsche “leiden” mindestens einmal im Jahr an Rückenschmerzen.
  • ca. 7 Millionen leiden ständig an Schmerzen im Nacken, im Kreuz, im Rücken
  • ca. 15 Milliarden Euro jährliche Kosten entstehen der Gesellschaft durch Behandlung, Rehabilitation, Arbeitsausfall und vorzeitiger Ruhestand.

Rückenschmerzstatistik

  • 70 % der Fälle sind Funktionsstörungen, die sich beheben lassen.
  • 18 % sind ursächliche Erkrankungen, die behandelt werden können. Abnutzung und degenerativer Verschleiß sind der Auslöser jeder zehnten Rückenschmerzattacke; diese Veränderungen können aufgehalten und die damit verbundenen Beschwerden gelindert werden.
  • 2 % aller Rückenschmerzen sind verursacht durch Bandscheibenvorfälle, deren Behandlung konservativ also nicht operativ erfolgt. Selten ist eine Operation notwendig!

Beispiele für Ursachen

  • orthopädische Schmerzursachen
    muskuläre Funktionsstörungen, zu wenig oder zuviel Beweglichkeit in Wirbel- und Kreuzdarmbeingelenken, Wachstumsstörungen wie z.B. Skoliose, Beinlängendifferenzen etc.
  • neurologische Schmerzursachen
    radikuläre oder pseudoradikuläre Nervenschmerzen wie z.B. der Ischiasschmerz ausstrahlend ins Bein, Lähmungen z.B. nach Apoplex und inkompletten Querschnittsverletzungen etc.
  • psychosomatische Schmerzursachen
    Stress, Überlastung, Sorgen, Kummer etc.
  • internistische Schmerzursachen
    Funktionsstörungen und Krankheiten im Magendarmtrakt, Nieren- und Urogenitalbereich

physiotherapeutische Maßnahmen bei Rückenschmerzen

 

Nach einer fachärztlichen Diagnose kann in physiotherapeutischen Praxis ein sinnvolles Behandlungskonzept individuell erarbeitet werden. Hierbei sind Ursache und Ausprägung der Schmerzen sowie Vorschädigungen ausschlaggebende. Neben guten Tipps für die Verbesserung der Alltagssituation können auch Maßnahmen der Prävention besprochen und durchgeführt werden. Schließlich sollen die Rückenschmerzen nicht wiederkommen...

 

Beispiele für therapieunterstützende Maßnahmen

  • Bewegung (Wirbelsäulengymnastik, Rückenschule, Schwimmen, Sport und alle Ausdauersportarten
  • Ernährung und Trinken (zu viel oder zu wenig, richtig oder falsch, Zeitpunkt)
  • Entspannungsmethoden (z.B. Ruhe durch Stufenlagerung mit und ohne Wärme, autogenes Training etc.)

 

 

S

 

Schaufensterkrankheit

(peripheren arteriellen Verschlusskrankheit - pAVK, teilw. ugs. für "Raucherbein")

 

Bei dieser Erkrankung handelt es sich um eine Störung der arteriellen Durchblutung der Extremitäten. Die Erkrankung gehört zu den chronischen Gefäßkrankheiten der Arterien. Sie entsteht durch Einengung (Stenose) oder Verschluss (Okklusion) der die Extremitäten versorgenden Arterien oder seltener der Hauptschlagader (Aorta). Die Hauptursache ist mit etwa 95 % die Arteriosklerose, die so genannte "Arterienverkalkung". Die Beschwerden der Betroffenen reichen von Beschwerdelosigkeit über belastungsabhängige Schmerzen mit Einschränkung der Gehstrecke (Claudicatio intermittens) bis hin zur amputationspflichtigen Gangrän. In Deutschland leiden nach Angaben der Deutschen Gesellschaft für Angiologie – Gesellschaft für Gefäßmedizin rund 4,5 Millionen Menschen an einer pAVK

 

 Ursache ist meist der schleichende Verschluss einer Arterie durch Arteriosklerose. Andere Ursachen sind selten (Gefäßentzündungen oder arterielle Entrapment-Syndrome).

Daneben sind es zu einem geringen Anteil entzündliche Gefäßkrankheiten, die eine arterielle Verschlusskrankheit hervorrufen können. Zur Abgrenzung von akuten Verschlüssen der Arterien und anderen chronischen durch Arteriosklerose hervorgerufen Erkrankungen wie beispielsweise der koronaren Herzkrankheit wird sie daher auch als chronische arterielle Verschlusskrankheit der Extremitäten bezeichnet.

 

physiotherapeutische Maßnahmen bei der Schaufensterkrankheit

 

Ziele sind:

  • Verhütung von Herzinfarkt, Schlaganfall und plötzlichem Herztod
  • Das Fortschreiten der pAVK aufhalten:
    • Amputation vermeiden
    • Lebensqualität verbessern
    • Beschwerden lindern
    • Bewegungsfreiheit gewinnen

 Für AVK-Patienten (pAVK ist synonym zu AVK) ist Bewegung die wichtigste Maßnahme. Ausdauersport ist die beste Möglichkeit, Risikofaktoren zu minimieren, koronaren Herzkrankheiten vorzubeugen und einer Ausweitung des Krankheitsbildes entgegenzuwirken. Er ökonomisiert die Herzleistung, senkt Puls und Blutdruck, senkt das Cholesterin LDL, bildet Kollateralen, erhöht die Anzahl der Mitochondrien, stellt somit mehr Sauerstoff zur Verfügung und erhöht das allgemeine Wohlbefinden.

 

 

 

Schlaganfall

(Gehirnschlag, zerebraler Insult, apoplektischer Insult, Apoplexia cerebri, Ictus apoplecticus)

 

Als Schlaganfall, in der medizinischen Umgangssprache häufig verkürzend auch Apoplex oder Insult) wird eine plötzlich auftretende Erkrankung des Gehirns bezeichnet, die oft zu einem anhaltenden Ausfall von Funktionen des Zentralnervensystems führt und durch kritische Störungen der Blutversorgung des Gehirns verursacht wird.

 

 

Schultersteife

(Frozen Shoulder,

 

bezeichnet eine weitgehende, schmerzbedingte Aufhebung der Beweglichkeit der Schulter. Einer „schmerzhaften Schultersteife“ können die unterschiedlichsten Ursachen zugrunde liegen, der Begriff beschreibt lediglich die klinische Tatsache der schmerzbedingten Aufhebung der Beweglichkeit. Im Gegensatz zur Blockierung besteht diese in allen drei möglichen Bewegungsebenen.

 

 

Es handelt sich im Allgemeinen um ist eine zeitlich begrenzte Erkrankung, die unbehandelt in einer Zeit von bis zu drei Jahren in Schüben abläuft. Die Ursache ist unbekannt (idiopathisch). Ein entzündlicher Prozess führt zu einer Verdickung und Schrumpfung der Gelenkkapsel, die nur noch eine geringere Beweglichkeit im Schultergelenk zulässt. Andere vorausgegangene Verletzungen der Schulter z.B. nach Stürzen, Luxationen (ausgekugelte Schulter) und Frakturen (Brüche) können ebenfalls zu einer Schultersteife mit beitragen, sowie auch Stoffwechselerkrankungen z.B. Diabetes (Zucker).

 

Die Krankheit verläuft in drei Stadien:

 

1. Zunehmender Bewegungsschmerz, der heftig bis unerträglich wird und nachts schlimmer empfunden wird. Im Stadium von 3 – 9 Monaten kommt es zu langsam zunehmender Bewegungseinschränkung.

 

2. In diesem Stadium, 4 – 12 Monate, lassen die Schmerzen nach, aber das Bewegungsausmaß verringert sich zunehmend. Im Seitenvergleich kann die Beweglichkeit bis zu 50 % reduziert sein.

 

3. Im letzten Stadium ist die Schultersteife voll ausgeprägt. Es bestehen keine Schmerzen mehr. Im weiteren Verlauf von 12 – 42 Monaten nimmt die Beweglichkeit wieder zu und erreicht meistens das annährend ursprüngliche Bewegungsausmaß.

 

 

physiotherapeutische Maßnahmen bei der Schultersteife

 

Die Therapie richtet sich nach dem entsprechenden Krankheitsstadium. Neben Schmerzmitteln und operativen Möglichkeiten wird immer eine ausreichende Versorgung mit Krankengymnastik notwendig sein. Selbst dann, wenn wie oben erwähnt, es sich um eine zeitlich begrenzte Erkrankung handelt, die nach entsprechender Zeit von selber ausheilt. Physiotherapie bedeutet Zeitgewinn, Bewegungsstabilität und Bewegungserweiterung. Aufklärung und einfühlsame Behandlung werden dem Patienten helfen, die Zeit zu überbrücken. Die in ihrer Beweglichkeit steife Schulter ist nahezu schmerzfrei. Eine weitere Schrumpfung der Gelenkkapsel findet nicht mehr statt. Durch die konsequent durchgeführte Physiotherapie wird das Bewegungsausmaß verbessert. Auch soll der Patient das Ergebnis durch Eigentraining stabilisieren. In den meisten Fällen wird ein zufrieden stellendes Ergebnis bis zur vollständigen Beweglichkeit wieder erreicht.

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Sehnenscheidenentzündung

(Tendovaginitis, Peritendinitis, Paratendinitis)

 

Die Entzündung der Sehnenscheiden äußert sich in starken stechenden oder ziehenden Schmerzen. Sehnenscheidenentzündungen treten vor allem im Bereich des Handgelenks auf, aber z. B. auch im Sprunggelenk-Bereich. Prinzipiell sind sie überall dort möglich, wo Sehnenscheiden existieren.

 

 

Bei einer akuten Entzündung ist ein Druckschmerz entlang des Sehnen- und Muskelverlaufs typisch. Oft bestehen auch eine Überwärmung und Rötung als Entzündungszeichen. In ausgeprägten Fällen ist auch Ruheschmerz vorhanden, nur wenig Besserung zeigt sich nach der Ruhigstellung über Nacht.

 

 

physiotherapeutische Maßnahmen bei Sehnenscheidenentzündung

 

 

Mithilfe der Kryotherapie kann der Entzündungsstatus verbessert werden. Zur Entlastung wir auch das Kinesiologische Tapen angewendet.

 

Prophylaktisch ist eine ergotherapeutische Betrachtungen und eine Anpassung der Arbeitsbelastung recht sinnvoll, etwa durch anderes Arbeitsgerät oder längere Pausen während der Arbeit usw. Bei Musikern (auch Sportlern) hilft lockeres Warmspielen oder Aufwärmübungen der Hände und Handgelenke vor dem eigentlichen Spiel, um der Sehnenscheidenentzündung vorzubeugen.

 

 

 

T

 

Tendovaginitis  >> Sehnenscheidenentzündung

 

 

 

 

Z

 

Zervikalsyndrom

(HWS-Syndrom)

 

Der Begriff Zervikalsyndrom ist eine recht allgemeine Bezeichnung für Beschwerden, die von der Halswirbelsäule (HWS) ausgehen bzw. den Halswirbelsäulenbereich betreffen. Typische Beschwerden sind Nackensteife, Schmerzen im Schulterbereich, Kopfschmerzen, Gefühlsstörungen in den Armen und Händen und Schmerzen bei Bewegungen des Kopfes. Die Ursachen für ein Zervikalsyndrom sind unterschiedlich, wenngleich die häufigste Ursache zumeist Störungen der gelenkigen Wirbelverbindungen im Bereich der Halswirbelsäule sind. Diese führen zu Verspannungen, Muskelverhärtungen und in Folge zu anhaltenden Schmerzen mit eingeschränktem Bewegungsradius im Schulter- und Nackenbereich des Patienten.

 

physiotherapeutische Maßnahmen beim Zervikalsyndrom

 

Lokalbehandlung: z.B. Chirotherapie/ manuelle Therapie zum Lösen von Blockierungen, Traktion zur Entlastung und Entspannung der Bänder, Gelenke und Muskeln. Bei nichtentzündlichen Prozessen kann auch Wärmetherapie zum Einsatz kommen.

 

 


 


 

 

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